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Webseite für ein Notariat erstellen: praktischer Leitfaden

Veröffentlicht am 8. November 2025·8 Min. Lesezeit

Eine Webseite für ein Notariat muss einen Besucher beruhigen, der häufig ein wichtiges vermögensrechtliches Vorhaben angeht (Immobilienkauf, Erbschaft, Schenkung), und gleichzeitig die für einen reglementierten Beruf geltenden Kommunikationsregeln einhalten. Die Pflichtangaben (zuständige Kammer, Verbraucherschlichtungsstelle) und eine leicht zugängliche Online-Terminvereinbarung gehören zu den von Besuchern einer Notariats-Webseite am meisten erwarteten Elementen.

Das eigentliche Problem: Eine notarielle Urkunde wird vor dem ersten Termin vorbereitet

Anders als ein Impulskauf wird ein Vorhaben beim Notar (Immobilienkauf, Erbschaft, Ehevertrag) oft mehrere Wochen im Voraus vorbereitet. Der Besucher, der auf die Webseite eines Notariats kommt, möchte in der Regel verstehen, welche Unterlagen mitzubringen sind, wie lange das Vorhaben dauert und wie er einen Termin vereinbaren kann, ohne auf einen Anruf zu festen Bürozeiten angewiesen zu sein. Eine Webseite, die sich auf eine allgemeine Präsentationsseite ohne praktische Details beschränkt, lässt diesen Besucher ohne Antwort und lenkt ihn zu einem besser strukturierten Konkurrenznotariat.

Die andere häufige Falle ist die Verwechslung von erlaubter Kommunikation und untersagter aktiver Mandantenwerbung: Ein Notariat darf seine Tätigkeitsbereiche und sein Team vorstellen, muss aber jede vergleichende Formulierung und jedes Erfolgsversprechen zu einem Fall vermeiden, ganz im Sinne der anderen reglementierten Rechtsberufe.

Die auf der Webseite zu berücksichtigenden Angaben

Eine Notariats-Webseite muss neben den klassischen Pflichtangaben (Anbieterkennzeichnung, Hoster, Handelsregisternummer) anzeigen:

  • Die zuständige Notarkammer des Notariats.
  • Die Rechtsform des Notariats (Einzelnotar, zivilrechtliche Berufsgesellschaft, freiberufliche Ausübungsgesellschaft).
  • Die Kontaktdaten der zuständigen Verbraucherschlichtungsstelle, verpflichtend bei jeder Geschäftsbeziehung mit Privatpersonen.

Diese Pflichten ergeben sich aus den auf nationaler Ebene festgelegten Berufsregeln und dem Verbraucherrecht. Für jede konkrete Frage zu einer Angabe oder Formulierung bleiben der Conseil supérieur du notariat oder die zuständige Regionalkammer die maßgeblichen Ansprechpartner: Kein Anbieter einer Webseite kann anstelle der zuständigen Kammer eine endgültige berufsrechtliche Konformität garantieren.

Tätigkeitsbereiche darstellen, ohne in Versprechen abzurutschen

Ein Notariat bearbeitet je nach Größe der Kanzlei in der Regel mehrere Bereiche: Immobilienrecht, Familienrecht, Erbrecht, Wirtschaftsrecht. Die jeweilige Themenseite sollte beschreibend bleiben (was das Notariat tut, in welchem Rahmen) statt werblich (Versprechen von Schnelligkeit oder Vorteilspreisen). Eine klare Darstellung mit einem für juristische Laien verständlichen Vokabular hilft der Conversion mehr als schlecht erklärter Fachjargon.

InhaltselementNutzen für den Besucher
Liste der Tätigkeitsbereiche des NotariatsPrüfen, ob das Notariat die eigene Situation vor der Kontaktaufnahme wirklich bearbeitet
Vorzubereitende Unterlagen je nach UrkundenartWeniger Hin und Her vor dem ersten Termin
Vorstellung des Teams (Notare, Notarfachangestellte)Vertrauen in den Ansprechpartner, der die Akte begleitet
Online-TerminvereinbarungVermeidung des Anrufs zu festen Bürozeiten

Die Online-Terminvereinbarung, eine echte Zeitersparnis

Notarielle Urkunden erfordern oft mehrere aufeinanderfolgende Termine (zum Beispiel Unterzeichnung eines Vorvertrags, dann der endgültigen Urkunde), und ein Online-Buchungssystem (etwa Calendly) reduziert die Zahl der Anrufe zur Terminabstimmung spürbar. Der vom Besucher abgefragte Termingrund muss allgemein bleiben (Art der Urkunde, ohne Details zur Akte), um vor dem ersten Austausch mit dem Notariat keine vertraulichen Informationen zu erfassen.

Was VeryAppi heute anbietet

VeryAppi verfügt derzeit über kein Webseiten-Angebot, das speziell auf Notariate zugeschnitten ist, wie es für Anwälte bereits existiert. Das ändert nichts an den oben beschriebenen Best Practices, die unabhängig vom gewählten Anbieter gültig bleiben. Das allgemeine Abo-Angebot von VeryAppi (99 Euro netto pro Monat, 69 Euro netto in den ersten drei Monaten) gilt jedoch zu denselben Bedingungen wie das Angebot für Anwälte: Lieferung in 7 Tagen, unbegrenzte Änderungen innerhalb von 48 Stunden, Hosting in Frankreich. Die berufsspezifischen Angaben des Notariats sowie Funktionen zur Terminvereinbarung können darin integriert werden, allerdings ohne die vorgefertigte Seitenvorlage, von der Anwaltskanzleien profitieren.

Was Sie sich merken sollten

  • Ein Besucher der Webseite eines Notars sucht vor der Terminvereinbarung praktische Antworten (mitzubringende Unterlagen, Fristen, Kontakt).
  • Die Pflichtangaben umfassen die zuständige Kammer, den Status des Notariats und die Verbraucherschlichtungsstelle, zusätzlich zu den klassischen Pflichtangaben.
  • Eine Online-Terminvereinbarung reduziert den Telefonverkehr, besonders nützlich bei Urkunden, die mehrere Termine erfordern.
  • Der Inhalt sollte bei den Tätigkeitsbereichen beschreibend bleiben, ohne Erfolgsversprechen oder Vergleich mit einem Kollegen.
  • Bei einer klassischen Agentur kostet eine Notariats-Webseite meist 2000 bis 6000 Euro und dauert 4 bis 8 Wochen.
  • VeryAppi hat noch kein spezielles Angebot für Notare, doch das allgemeine Abo-Angebot (99 Euro netto/Monat) gilt mit denselben Fristen und Bedingungen wie beim Angebot für Anwälte.

Häufig gestellte Fragen

Darf ein Notar für sein Notariat Werbung machen? Die Kommunikation eines Notariats ist erlaubt, unterliegt aber den Regeln des Berufsstands: Sie muss würdevoll und informativ bleiben und darf das Notariat nicht mit einem Kollegen vergleichen. Eine Webseite, die Tätigkeitsbereiche, Team und Kontaktmöglichkeiten vorstellt, erfüllt diesen Rahmen in der Regel; für jede Werbekampagne über die Webseite hinaus sollte man sich bei der zuständigen Regionalkammer oder dem Conseil supérieur du notariat erkundigen.

Welche Pflichtangaben müssen auf der Webseite eines Notars stehen? Die klassischen Pflichtangaben (Anbieterkennzeichnung, Hoster, Handelsregisternummer) und die berufsspezifischen Informationen des reglementierten Berufs: die zuständige Notarkammer, der Status des Notariats (Einzelnotariat, Gesellschaft) und die Kontaktdaten der zuständigen Verbraucherschlichtungsstelle. Bei Zweifeln zu einer bestimmten Angabe bleibt der Conseil supérieur du notariat die maßgebliche Instanz.

Sollte man auf der Webseite eines Notars eine Online-Terminvereinbarung anbieten? Das ist eine sehr gefragte Funktion: Notarielle Urkunden (Immobilienkauf, Erbschaft, Ehevertrag) erfordern oft mehrere Termine, und ein Online-Buchungssystem reduziert den Telefonverkehr zur Terminabstimmung. Ein Tool wie Calendly, mit einem allgemein gehaltenen Termingrund, eignet sich für die meisten Notariate.

Wie viel kostet eine Webseite für ein Notariat? Bei einer klassischen Agentur liegen die Kosten meist zwischen 2000 und 6000 Euro für eine Präsentationswebseite mit Pflichtangaben und Terminvereinbarung, mit einer Lieferzeit von 4 bis 8 Wochen. VeryAppi bietet noch kein spezielles Angebot für Notariate, doch das allgemeine Abo-Angebot (99 Euro netto pro Monat) gilt mit denselben Fristen und Bedingungen.

Zusammenfassung

Die Webseite eines Notariats profitiert von der Kombination klarer praktischer Informationen (vorzubereitende Unterlagen, Tätigkeitsbereiche, Team), der berufsspezifischen Pflichtangaben und einer Online-Terminvereinbarung, die wiederholten Telefonverkehr vermeidet. VeryAppi hat noch keine spezielle Seite für Notare, doch das Abo-Angebot für Webseiten gilt mit denselben Fristen und Bedingungen wie das Angebot für Anwälte, mit den auf Ihr Notariat zugeschnittenen Angaben und Funktionen.

Häufig gestellte Fragen

Darf ein Notar für sein Notariat Werbung machen?

Die Kommunikation eines Notariats ist erlaubt, unterliegt aber den Regeln des Berufsstands: Sie muss würdevoll und informativ bleiben und darf das Notariat nicht mit einem Kollegen vergleichen. Eine Webseite, die Tätigkeitsbereiche, Team und Kontaktmöglichkeiten vorstellt, erfüllt diesen Rahmen in der Regel; für jede Werbekampagne über die Webseite hinaus sollte man sich bei der zuständigen Regionalkammer oder dem Conseil supérieur du notariat erkundigen.

Welche Pflichtangaben müssen auf der Webseite eines Notars stehen?

Die klassischen Pflichtangaben (Anbieterkennzeichnung, Hoster, Handelsregisternummer) und die berufsspezifischen Informationen des reglementierten Berufs: die zuständige Notarkammer, der Status des Notariats (Einzelnotariat, Gesellschaft) und die Kontaktdaten der zuständigen Verbraucherschlichtungsstelle. Bei Zweifeln zu einer bestimmten Angabe bleibt der Conseil supérieur du notariat die maßgebliche Instanz.

Sollte man auf der Webseite eines Notars eine Online-Terminvereinbarung anbieten?

Das ist eine sehr gefragte Funktion: Notarielle Urkunden (Immobilienkauf, Erbschaft, Ehevertrag) erfordern oft mehrere Termine, und ein Online-Buchungssystem reduziert den Telefonverkehr zur Terminabstimmung. Ein Tool wie Calendly, mit einem allgemein gehaltenen Termingrund, eignet sich für die meisten Notariate.

Wie viel kostet eine Webseite für ein Notariat?

Bei einer klassischen Agentur liegen die Kosten meist zwischen 2000 und 6000 Euro für eine Präsentationswebseite mit Pflichtangaben und Terminvereinbarung, mit einer Lieferzeit von 4 bis 8 Wochen. VeryAppi bietet noch kein spezielles Angebot für Notariate, doch das allgemeine Abo-Angebot (99 Euro netto pro Monat) gilt mit denselben Fristen und Bedingungen.

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