Eine Webseite erstellen: der Leitfaden zur richtigen Wahl
Eine Webseite zu erstellen bedeutet, zwischen vier Wegen zu wählen: es selbst mit einem No-Code-Tool tun (Wix, WordPress), eine Agentur oder einen Freelancer nach Kostenvoranschlag beauftragen, ein Rundum-sorglos-Abo abschließen, das Erstellung und Wartung einschließt, oder eine maßgeschneiderte Lösung entwickeln lassen. Die richtige Wahl hängt vor allem von Ihrem Budget, der Zeit, die Sie investieren können, und der tatsächlichen Komplexität Ihres Bedarfs ab. Es gibt keine universell beste Methode, sondern nur Methoden, die zu unterschiedlichen Situationen passen.
Warum diese Wahl schwieriger ist, als sie scheint
Die Schwierigkeit liegt nicht am Mangel an Optionen, sondern an ihrer Anzahl. Ein Handwerker, der "Webseite erstellen" eingibt, stößt auf Dutzende Tools, Agenturen, die sehr unterschiedliche Preise für einen scheinbar identischen Bedarf ankündigen, und Abo-Angebote, die Einfachheit versprechen. Ohne technischen Bezugspunkt ist es schwer zu wissen, was einen Preisunterschied von 1 zu 10 zwischen zwei Anbietern rechtfertigt.
Die klassische Falle besteht darin, sich nach dem angezeigten Preis zu richten, ohne zu prüfen, was tatsächlich enthalten ist. Eine Webseite für 15 € pro Monat in No-Code kann für eine Online-Visitenkarte ausreichen, wird aber schnell limitierend, wenn Sie ein Buchungsformular, eine Seite pro Leistung oder einfach ein gepflegtes lokales SEO benötigen. Umgekehrt kann ein Agentur-Angebot über 4000 € eine komplette Neugestaltung mit Content-Strategie beinhalten oder sich auf ein leicht angepasstes Standardschema beschränken. Der Preis allein sagt nichts über den Wert aus.
Eine zweite Falle besteht darin, die Zeitkosten zu unterschätzen. No-Code wirkt kostenlos oder fast kostenlos, aber das Erlernen des Tools, das Verfassen der Texte, die Auswahl der Bilder und die Behebung von Anzeigeproblemen nehmen oft 10 bis 30 Stunden für einen Berufstätigen in Anspruch, der das noch nie gemacht hat. Diese Zeit hat einen Preis, auch wenn er auf keiner Rechnung erscheint.
Die vier Methoden, um eine Webseite zu erstellen
1. No-Code in Eigenregie (Wix, WordPress, Squarespace)
Sie wählen ein Theme, füllen die Text- und Bildblöcke aus, veröffentlichen. Das ist die günstigste Methode zum Start: kostenlos in eingeschränkter Version, dann wenige Euro bis 30 € pro Monat für einen ordentlichen Plan mit Domainname.
Sie eignet sich gut, wenn Ihr Bedarf einfach ist (eine Präsentationsseite, Kontaktdaten, einige Fotos) und Sie Zeit und Lust haben, selbst Hand anzulegen. Sie eignet sich weniger gut, wenn Ihnen die Zeit fehlt, das generische Design Ihrem Markenimage schadet, oder Sie Funktionen benötigen, die über den Standard hinausgehen (erweiterte Buchung, komplexer Katalog, Anbindung an eine Fachsoftware).
WordPress erfordert zusätzlich eine technische Wartung: Updates des Kerns und der Erweiterungen, Backups, Sicherheit. Das ist allein handhabbar, aber es ist eine wiederkehrende Belastung, die viele nicht-technische Berufstätige vernachlässigen, bis der Tag kommt, an dem die Webseite gehackt wird oder nach einem missglückten Update nicht mehr funktioniert.
2. Die Agentur oder der Freelancer nach Kostenvoranschlag
Sie legen Ihren Bedarf dar, erhalten ein Angebot, der Anbieter konzipiert und entwickelt die Webseite maßgeschneidert. Das ist theoretisch die flexibelste Methode: Nichts hindert Sie daran, eine bestimmte Funktion anzufragen.
In der Praxis kostet eine klassische Unternehmenswebseite bei einer Agentur zwischen 1500 und 5000 €, je nach Komplexität und Bekanntheit des Anbieters, mit einer Frist von 2 bis 6 Wochen. Eine Neugestaltung einer bestehenden Webseite liegt eher zwischen 2000 und 8000 €. Ein E-Commerce-Shop mit Katalog und Online-Zahlung beginnt bei etwa 3000 € und kann 15000 € überschreiten, je nach Anzahl der Produkte und Integrationen (Buchhaltung, Lager, Lieferung).
Der Punkt, auf den Sie achten sollten: Was passiert nach der Lieferung? Viele Agenturverträge decken spätere Änderungen nicht ab, die dann stundenweise abgerechnet werden, manchmal 60 bis 100 € pro Stunde. Eine im April "fertige" Webseite, die im Juni eine Preisänderung benötigt, kann teuer werden, wenn dies nicht im Vertrag vorgesehen ist.
3. Das Rundum-sorglos-Abo
Diese Formel, auf die VeryAppi setzt, bündelt Erstellung und Wartung in einem festen monatlichen Abo. Das Prinzip: Der Anbieter konzipiert die Webseite, hostet sie und übernimmt die laufenden Änderungen ohne Stundenabrechnung.
Bei VeryAppi kostet das Angebot 99 € netto pro Monat inklusive (Hosting in Frankreich, Domainname, Änderungen), mit einer ersten Webseite, die in 7 Tagen geliefert wird, und Änderungen, die innerhalb von 48 Stunden bearbeitet werden. Diese Formel richtet sich an Berufe mit wiederkehrendem, aber nicht zu komplexem Bedarf: Anwalt, Handwerker, Steuerberater, Arzt, Restaurant, Immobilienagentur, Coach oder Berater, Verein.
Der Vorteil ist die Budgetplanbarkeit und der Wegfall der technischen Verwaltung Ihrerseits. Die Grenze: Es ist ein Abo, kein Kauf, sodass die kumulierten Kosten über mehrere Jahre die einer Agenturwebseite übersteigen können, wenn Sie fast nie eine Änderung benötigen. Diese Formel eignet sich gut, wenn Sie wissen, dass sich Ihre Webseite oft weiterentwickeln wird (neue Leistungen, neue Preise, neue Seiten), weniger gut, wenn Sie eine feste Webseite möchten und nach dem ersten Jahr nichts mehr bezahlen wollen.
4. Die maßgeschneiderte Entwicklung
Für Bedürfnisse, die über den Rahmen einer Unternehmenswebseite oder eines Standard-Shops hinausgehen: mobile App, SaaS-Plattform mit Benutzerkonten, API zur Verbindung mehrerer Systeme, Desktop-Software, KI-Automatisierung eines Geschäftsprozesses. Hier reichen weder No-Code noch ein Abo-Schema aus: Es braucht einen Entwickler oder ein Team, das eine spezifische Architektur konzipieren kann.
Die Preise sind projektspezifisch, werden in der Regel nach einer Bedarfsanalyse festgelegt, und die Fristen bemessen sich je nach Komplexität in Wochen oder Monaten. Das ist die teuerste und längste Methode, aber auch die einzige, die es erlaubt, auf einen wirklich einzigartigen Bedarf zu antworten.
Wie Sie je nach Ihrer Situation wählen
| Situation | Wahrscheinlich passende Methode | Preisspanne | Ungefähre Frist |
|---|---|---|---|
| Sehr einfacher Bedarf, fast kein Budget, verfügbare Zeit | No-Code in Eigenregie | Kostenlos bis ~30 €/Monat | Wenige Tage bis Wochen |
| Professionelle Unternehmenswebseite, einmaliges Budget | Agentur oder Freelancer | 1500-5000 € | 2-6 Wochen |
| Neugestaltung einer bestehenden Webseite | Agentur oder Freelancer | 2000-8000 € | 2-4 Wochen |
| Online-Shop | Agentur, Freelancer oder E-Commerce-Spezialist | 3000-15000 € | 4-8 Wochen |
| Wiederkehrender Änderungsbedarf, keine technische Zeit | Rundum-sorglos-Abo | 99 €/Monat (z. B. VeryAppi) | 7 Tage für die 1. Webseite |
| App, SaaS, API, Automatisierung | Maßgeschneiderte Entwicklung | Variabel je nach Bedarfsanalyse | Mehrere Wochen bis Monate |
Drei konkrete Fragen helfen bei der Entscheidung:
- Haben Sie Zeit, die Webseite selbst zu verwalten (Inhaltsaktualisierungen, technische Wartung), oder möchten Sie, dass sich jemand darum kümmert?
- Ist Ihr Bedarf standardmäßig (Präsentation, Kontakt, einige Leistungen) oder spezifisch (Geschäftslogik, Berechnungen, Integrationen)?
- Bevorzugen Sie einmalige Kosten gefolgt von unvorhersehbaren Ausgaben, oder planbare monatliche Kosten?
Wenn Sie Zeit haben und einen einfachen Bedarf, bleibt No-Code oft die wirtschaftlichste Wahl. Wenn Ihr Bedarf standardmäßig ist, Sie aber Ruhe möchten, ergibt ein Rundum-sorglos-Abo Sinn. Wenn Ihr Bedarf spezifisch ist oder Sie vollständiges Eigentum am Code ohne monatliche Bindung wünschen, bleiben die Agentur nach Kostenvoranschlag oder die Maßanfertigung die richtigen Optionen.
Was Sie sich merken sollten
- Es gibt keine "beste" Methode im Absoluten: Die Wahl hängt von Ihrem Budget, Ihrer verfügbaren Zeit und der tatsächlichen Komplexität des Bedarfs ab.
- No-Code (Wix, WordPress) ist wirtschaftlich, erfordert aber Lernzeit und, bei WordPress, eine laufende technische Wartung.
- Eine klassische Agentur berechnet die Webseite einmalig (1500-5000 € für eine Unternehmenswebseite), stellt aber spätere Änderungen oft stundenweise in Rechnung.
- Ein Rundum-sorglos-Abo wie das von VeryAppi (99 € netto/Monat, Lieferung in 7 Tagen) bündelt Erstellung und unbegrenzte Änderungen, geeignet für Bedürfnisse, die sich oft weiterentwickeln.
- Ein spezifischer Bedarf (App, SaaS, Automatisierung) sprengt den Rahmen der Standard-Unternehmenswebseite und erfordert eine maßgeschneiderte Entwicklung, mit einem projektspezifischen Budget und Zeitplan.
- Der angezeigte Preis allein sagt nichts aus: Achten Sie immer darauf, was nach der Lieferung enthalten ist.
Häufig gestellte Fragen
Wie viel kostet die Erstellung einer Webseite?
Rechnen Sie mit wenigen Euro pro Monat bei einfachem No-Code, 99 € netto/Monat inklusive bei einem Anbieter wie VeryAppi, und 1500 bis 5000 € bei einer Agentur für eine maßgeschneiderte Unternehmenswebseite. Ein Online-Shop beginnt eher zwischen 3000 und 15000 €, je nach Komplexität des Katalogs und der Integrationen.
Wie lange dauert es, eine Webseite zu erstellen?
Mit No-Code allein rechnen Sie mit wenigen Tagen bis Wochen, je nach verfügbarer Zeit. Bei einer klassischen Agentur sind 2 bis 6 Wochen üblich, abhängig von der Auslastung des Anbieters und der Anzahl der Korrekturschleifen. Ein Rundum-sorglos-Abo wie VeryAppi kündigt in der Regel 7 Tage bis zur ersten Online-Webseite an.
Kann man eine Webseite erstellen, ohne programmieren zu können?
Ja, mit No-Code-Tools wie Wix oder WordPress mit einem fertigen Theme, oder über einen verwalteten Service, bei dem sich ein Entwickler um alles kümmert. Der erste Fall erfordert Lernzeit, der zweite ein monatliches Budget oder einen Anfangskostenvoranschlag.
WordPress oder Wix, was für die erste Webseite wählen?
Wix eignet sich, wenn Sie schnell starten möchten, ohne etwas zu installieren, mit inbegriffenem technischem Support. WordPress bietet mehr Freiheit und Erweiterungen, erfordert aber mehr Wartung (Updates, Sicherheit). Für einen einfachen Bedarf und ein knappes Budget sind beide gleichwertig; die Wahl hängt vor allem von Ihrer Toleranz gegenüber technischer Verwaltung ab.
Wann sollte man einen Entwickler statt eines No-Code-Tools wählen?
Sobald die Webseite eine eigene Geschäftslogik verwalten muss: Buchung mit spezifischen Regeln, automatisierte Angebotsberechnung, Anbindung an eine interne Software, mobile App. No-Code stößt schnell an seine Grenzen, sobald der Bedarf über das Standardschema einer Unternehmens- oder einfachen Shop-Webseite hinausgeht.
Zusammenfassung
Der beste Ausgangspunkt bleibt, genau aufzulisten, was Ihre Webseite heute leisten muss und was sie voraussichtlich in einem Jahr leisten muss. Diese Liste lenkt, mehr als jeder Vergleich, natürlich zu No-Code, Agentur, Abo oder Maßanfertigung. Wenn Sie eine Formel suchen, die professionelle Webseite und übernommene Änderungen ohne wiederholte Kostenvoranschläge kombiniert, können Sie sich das Angebot Webseite im Abo von VeryAppi ansehen.
Häufig gestellte Fragen
›Wie viel kostet die Erstellung einer Webseite?
Rechnen Sie mit wenigen Euro pro Monat bei einfachem No-Code, 99 € netto/Monat inklusive bei einem Anbieter wie VeryAppi, und 1500 bis 5000 € bei einer Agentur für eine maßgeschneiderte Unternehmenswebseite. Ein Online-Shop beginnt eher zwischen 3000 und 15000 €, je nach Komplexität des Katalogs und der Integrationen.
›Wie lange dauert es, eine Webseite zu erstellen?
Mit No-Code allein rechnen Sie mit wenigen Tagen bis Wochen, je nach verfügbarer Zeit. Bei einer klassischen Agentur sind 2 bis 6 Wochen üblich, abhängig von der Auslastung des Anbieters und der Anzahl der Korrekturschleifen. Ein Rundum-sorglos-Abo wie VeryAppi kündigt in der Regel 7 Tage bis zur ersten Online-Webseite an.
›Kann man eine Webseite erstellen, ohne programmieren zu können?
Ja, mit No-Code-Tools wie Wix oder WordPress mit einem fertigen Theme, oder über einen verwalteten Service, bei dem sich ein Entwickler um alles kümmert. Der erste Fall erfordert Lernzeit, der zweite ein monatliches Budget oder einen Anfangskostenvoranschlag.
›WordPress oder Wix, was für die erste Webseite wählen?
Wix eignet sich, wenn Sie schnell starten möchten, ohne etwas zu installieren, mit inbegriffenem technischem Support. WordPress bietet mehr Freiheit und Erweiterungen, erfordert aber mehr Wartung (Updates, Sicherheit). Für einen einfachen Bedarf und ein knappes Budget sind beide gleichwertig; die Wahl hängt vor allem von Ihrer Toleranz gegenüber technischer Verwaltung ab.
›Wann sollte man einen Entwickler statt eines No-Code-Tools wählen?
Sobald die Webseite eine eigene Geschäftslogik verwalten muss: Buchung mit spezifischen Regeln, automatisierte Angebotsberechnung, Anbindung an eine interne Software, mobile App. No-Code stößt schnell an seine Grenzen, sobald der Bedarf über das Standardschema einer Unternehmens- oder einfachen Shop-Webseite hinausgeht.